Rick Wilhite, bekennender Patensohn seiner Heimatstadt Detroit, trägt die Botschaft der Motor City im Herzen und präsentiert auf seinem lang erwarteten Debütalbum Analog Aquarium was ursprünglich einmal als High Tech Soul oder Electronic Funk Music gedacht war und den Namen Techno erntete. Im März erscheint Analog Aquarium auf Still Music auf physischem Tonträger und kann allerdings jetzt schon über die Soundcloud-Seite des Labels in voller Länge gestreamt werden.
Manche von uns dürfen sich ja noch am Feiertag erfreuen, für alle anderen versuchen wir, den Wochenstart mit drei frischen Mixen aus Detroit ein wenig erträglicher zu gestalten.
Den Anfang macht Rick Wilhite, den das Fact Mag für ihren aktuellen Podcast mal wieder an die Regler bat:
Als dritten im Bunde wollte ich noch den fünfstündigen Moodymann anbieten, der allerdings, so wie es scheint, ganz plötzlich abgetaucht ist. So bald er wieder eintrifft, wird es nachgeholt.
Kollege Aigner und ich haben vor einem Monat die dürftigen Snippets bereits ganz groß gefeiert, jetzt erscheint Rick Wilhites dritte Vorab-Compilation-EP inklusive des dreckigsampligen Detroit-Disco-Cut-Up-Soul-House von Kyle Hall auch endlich auf Vinyl und wir freuen uns gewaltig. Erinnert mich ein wenig an Omar-S' Supremes-Hommage.
Rick Wilhite's Plattenladen "Vibes New & Rare Music" ist eine der besten Adressen in Detroit, da verwundert es nicht, dass die lokale Prominenz (die wir hier so bewundern) dort ein und aus geht und ihrem Freund Rick feinste Demos und unveröffentlichte Stücke in die Hand drückt. Rick hat diese nun gesammelt und eine Compilation zusammengestellt, die in exklusiven EPs angekündigt wird, bevor 'The Whole Thing' den Weg in die Plattenläden findet. Nach Vincent Halliburton, Glenn Underground und Marcellus Pittman auf dem ersten Teil, folgt nun die zweite EP, auf der neue Stücke von Theo Parrish und Ricardo Miranda das Licht der Welt erblicken. Teil 3 ist übrigens auch schon in der Pipeline und verspricht mit Kyle Hall und The Godson einen reibungslosen Übergang.
Diese Platte ist dermaßen grandios, dass ich es mir erlaube, auch ohne verknüpftes youttube-Video darauf zu verweisen. Egal ob schnellspurige Disco-Grooves, pianoschwere Housesalven oder basslastige R&B-Kaliber: Rick Wilhite beherrscht sie alle und liefert die Konsensplatte des Dezembers.
Ja ja, es wird langsam peinlich ständig auf Podcasts von Resident Advisor zu verweisen, aber wenn das Patenkind des Hauses in Detroit sich mal bequemt einen Mix anzufertigen, nebenbei endlich auch ein Album ankündigt und gleich neues Material featured, stehen alle Kenny Dixon Jr- und Theo-Jünger auf ihren drei Stühlen und brüllen 'Encore'. Subscribe / Download
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