hhv.de Magazin Nr. 4/2010 - OUT NOW!
30 November 2010

Hier kannst Du die neue Ausgabe des hhv.de Magazins bereits online durchblättern. In den kommenden Tagen werden die Magazine auch in euren Briefkästen landen oder eben in unseren Paketen zu euch kommen.
Wer sofort etwas gedrucktes braucht, geht in den HHV.DE Selected Store!

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John Roberts - Glass Eights (LP in stock now)
7 October 2010


Ja, es ist wieder Zeit für unkontrolliertes Lobgehudel. John Roberts, dieser Teufelskerl, hat endlich sein Albumdebüt in den Läden. Es heißt "Glass Eights" und klingt in etwa so, als würde Blockhead eine Chicago House Platte aufnehmen. Detailverliebtes Sampling, abwechslungsreiches Drumprogramming, fragile Melodiebögen, immer eher melancholisch als euphorisch. Sensationelle Platte, me thinks:

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Posted by: Florian | Tags: , , ,

 

John Roberts - LWE Podcast / Scott Grooves - RA Podcast
20 September 2010


Zweimal Golden Age-lastiger House, zweimal Bestnoten. Als Erstes der New Yiddy Chi-Berliner John Roberts, dessen "Glass Eights" für mich vermutlich für die letzten drei Monate des Jahres den Titel "Most Anticipated" reklamiert:

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Und zum Zweiten einer der unterbewerteteren 303-Experten: Scott Grooves mit einem wunderschönen Mix aus dem Archiv. 1993 ist das Jahr und Mixtapes nahm man noch auf TDK auf:

Download Scott Grooves RA Podcast

 

Aigner's Favorite Tracks Of The Year (so far)
16 July 2010



Eine, jeden Soundcheck zur Farce machende, Bassdrum, Jack/Clap-Wahnsinn und Synthmelodien outta Chicago-via-Detroit: ja, es fiele leicht Basic Soul Units "In The Trunk" mit zynischen Pr-Schwachmaten-Floskeln wie "Innovationskraft" und "Fortschrittsglauben" auf dem Retroschrotthaufen zu entsorgen. Man kann aber auch einfach mal auf Bauch, Beine und Po hören, sich ins Jahr 1988 beamen lassen und glücklich sein. Vinyl kommt hoffentlich bald...





Deep Medi Music hatte ich die letzten 1-2 Jahre immer unter "Hyperdub Lite" abgespeichert. Völliger Unfug, wenn man den brillanten 95 BPM-Stepper "Smooth Skin" von Quest hört. Oder aber das sogar noch - äh, Vorsicht es folgt ein abgedroschenes Adjektiv - magischere "Heavy As Stone" vom ewigen Alleskönner Mark Pritchard. Diese Vocals... Buy





Ja, ja "Get By" Redux. Pathos? Auch. Zu viel sogar. Aber Gänsehaut bleibt bei mir immer noch ein Gradmesser. Und genau die stellt sich auch nach Durchgang Nummer 50 noch ein. Reicht? Reicht. Die Rede war übrigens von Reflection Eternal und "In This World". Buy






Kritiker-Faux-Pas Nummer Eins: Einen Edit charten, dessen Original man nicht kennt. TBDs Rearrangement-Fähigkeiten stehen im Falle von "Get To My Baby" also nicht auf dem Prüfstand. Aber spielt das wirklich eine Rolle, wenn man derart funky knatterden Disco-Soul als Rohmaterial findet? Buy





Ohne Floating Points geht's nicht. Paul pickt "Shark Chase", ich nehme die A-Seite "Peoples Potential".. Warum? Weil ich mal Orakel spiele und dieses im entspannten Tempo dahinrollende Acid-Boogie-Monstrum in den nächsten Jahren stilbildend sein wird, beziehungsweise schon ist. Buy





2010 ist das Jahr der Allerweltsnamen. Allein der Umstand, dass ich mich nicht endgültig festlegen will, ob nun Thomas Müller oder John Roberts die letzten Monate mehr die Scheisse platt gerockt hat, zeigt, wie begeistert ich von dem Nicht-mehr-so-ganz-Neu-Berliner bin. Und "White" ist mit seinen brillant kontrastierten Stolperdrums und dieser so virtuos modulierten Synthline vielleicht sogar noch besser als Roberts' Großtaten zuvor. Buy





Ich lege mich fest: wenn kein Wunder mehr geschieht, wird Actress' "Splazsh" mein Album des Jahres. Und dieses unterkühlte Carpenter-Wave-Monstrum "Maze" ist daran nicht ganz unschuldig. Buy





Kennie und Louie tun es wieder - mitnichten. Was in den letzten Jahren nach gewitzt verschwitztem NY-House klingt, stammte häufig aus der Feder von Lauer/Beißwenger. Aber das vergisst man angesichts solcher Großtaten wie dieser schonmal. Meister bei der Arbeit halt. Ach ja, Track-ID noch: Arto Mwambe - Love Lift (CB Funk Dub) Buy



"Angel Echoes" oder doch lieber "Plastic People"? Am Ende gewann letzteres. Weil es keinen Track gibt, der den 'neuen' Four Tet so schön repräsentiert wie diese Ode an die stets vor der Schließung stehende Londoner Club-Instanz. Und weil Four Tet auch im UK-Bass-Modus immer dieses unfassbare Gespür für Fragilität hat. Ach, Gänsehaut gab's auch hier. Reichlich. Buy





Die Nummer 1 nach dem Jump:

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Random Track Of The Day #305
25 May 2010



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A Little (Chicago) House Mix By Ze Aigner
23 April 2010


Öh ja, keine Ahnung wie groß die Nachfrage hierfür ist, aber ich habe mir einen Mix für mein mobiles Musikabspielgerät aufgenommen, der sich in den vorderen zwei Dritteln vor allem mit analogem (größtenteils neuem) Chicago House beschäftigt, dann zu hier stets gefeierten Kollegen wie Floating Points abdriftet und am Ende noch etwas auf die Tränendrüse drückt. An die harten Hunde: keine Sorge, ihr werdet davon (vermutlich) nicht schwul und eure Hosen passen auch morgen noch.

Tracklist könnte bei Bedarf wohl nachgeliefert werden, exisitiert zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht. Oh und viel Spaß mit dem Auffahrunfall into Snuff Crew. KThxBye.

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