Ronald's Favorite Tracks Of The Year (so far)
28 July 2010
Das halbe Jahr ist längst um, der erste Monat des neuen Halbjahres neigt sich auch bereits dem Ende entgegen, es wird allerhöchste Zeit, unsere (Halb-) Jahresbestenliste ins Finale zu führen. Den Abschluss macht Ronald, here we go:
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(Skeletons – Smile) Großes Afro Jazz Album von Nostalgia 77 unter dem Skeletons Pseudonym. Ich kann der etwas psychedelischeren Art der Whitefield Brothers oder der Heliocentrics durchaus etwas abgewinnen, aber mein hochgestreckter Daumen zeigt in Sachen Mulatu-Erbschaft nach Brighton. Groovy Groovy Groovy. Die Skeletons mit "Positive Force". Buy
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(J-Live – The Way That I Rhyme) Ich war überrascht ob der Ankündigung zum Vinylrelease, geisterte das Stück doch schon einige Monate vorher im Netz zum freien Download rum. J-Live ist immer ein netter Partner im Ohr für den Rapmoment und "The Way That I Rhyme" ein Kracher. Buy
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(Gilles Peterson and Stuart Baker - Freedom, Rhythm and Sound) Über die letzten Jahre haben es vor allem Soundway und Soul Jazz geschafft, mir meine wo auch immer herkommende Abneigung von Samplern zu nehmen. Und mit diesem Werk und dem dazugehörigen, wundervoll aufgemachten Buch mir eine weitere Leidenschaft zum sammeln geebnet: politischen & spirituellen Jazz aus den 70ern – vor einigen Jahren noch eine unangenehme Vorstellung für mich. Mein Highlight hier ist Michael White’s "The Blessing Song", wobei sich wohl einige auch darüber freuen dürften, endlich Sun Ra’s "Nuclear War" auf Platte spielen zu können. Buy
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(Gonjasufi – A Sufi & A Killer) Bleibt eigentlich nicht viel zu sagen, das machen allein schon die Credits: produziert von Flying Lotus, The Gaslamp Killer und Mainframe (Produzent vom "Johnson & Jonson"-Album mit Blu), dazu der Nomade am Mikrofon. Hat irgendwie Profil, was Warp mit dem Produkt Gonjasufi gemacht hat. Natürlich nicht jederzeit zu genießen, aber des öfteren erfrischend unangenehm. Da Flo dem wundervollen "Made" dieser Tage schon Platz gegeben hat, gibt’s von mir Gonjasufi’s "Candylane". Buy
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(Kankick – Beautiful - Opus of Love Deeper Than Flesh) Kanzulu muss hier einfach mit rein. Seine herrlich charmante Art des Produzierens begeistert immer wieder, und umso mehr macht mich die Veröffentlichung auf Platte seelig. Eine Herzensangelegenheit war das, so auch diese Platzierung. "Nightime Beauty" a la Kankick. Buy
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(V.A. - Si, Para Usted - The Funky Beats Of Revolutionary Cuba Volume 1 & 2) Sampler, die zweite. Seattle’s Light In The Attic Label schwang die Rumbakeule und veröffentlichte die beiden schon über Waxing Deep auf CD erschienenden „Si, Para Usted“ Versionen auf Platte. Mir war kein Interpret vorher bekannt, geschweigedenn irgendein Lied. Nun bin ich offensichtlich ein Amigo vom Communist Funk, passend zum Faible für Political Jazz. Puh. Hier gibt’s die Grupo Los Yoyi mit "El Fino". Buy
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(Knxwledge – Klouds) Nach etwas dünneren Releases zu Anfangstagen des Labels hat sich über die letzten 2 Jahre der Backkatalog von All City beachtlich gesteigert, und die große Beliebtheit von instrumentalem Hip Hop rührt somit auch unweigerlich vom Output der Iren her. In diesem Jahr hat bei mir die "Klouds" EP von Knxwledge und dessen „Pattern Klear“ bislang die Nase vorn, netter Lo-Fi Hip Hop aus Philly. Nicht wirklich repräsentativ für die aktuelle Beat Dimension, aber durch meine Vorliebe für kankicksche Beats vielleicht nachvollziehbar. Buy
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(Hot Chip – I Feel Bonnie w/ Bonnie Prince Billy) Ich brauch’s manchmal käsig, und genau dafür ist diese Platte in meinem Regal da. Der Bärtige macht in House und ich steh’ einfach drauf! Ansonsten bin ich nicht allzu vertraut mit der derzeitigen Identität Hot Chip’s, weiss aber, dass die A-Seite bei mir auf unbestimmte Zeit mint bleiben wird. Deshalb hier die B-Seite, Hot Chip mit Will Oldham und "I Feel Bonnie". Buy
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(Roy Ayers / Sun Ra – Hummin / Where There Is No Sun Simon S Ediths) Simon S, seinerseits Produzent von Break Reform, hat über die letzten Monate so einige 7" es über Soul Clap rausgebracht, und dabei mehr oder weniger Hip-Hop Klassiker verbraten. Auffällig gut fand ich dabei immer die satten Drums, die eindeutig den Charme seiner Produktionen ausmachen. Jetzt sind also Roy Ayers und Sun Ra drangewesen, und ich entscheide mich täglich neu, welche Seite zuerst gespielt wird. Heute ist es Roy Ayers’ "Human". Buy
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Die Nummer 1 gibt es nach dem Sprung.
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