Chiefrocka's Premo tees - supplies in stock!
7 September 2010

Premo's old-fashioned beats with flavor - wer kann diesem Rezept schon widerstehen? Eingefleischte Hip-Hopper jedenfalls nicht, darum ist es auch kein bisschen übertrieben, das T-Shirt Premo's von Chiefrocka als modernen Designklassiker zu bezeichnen. Wir haben nochmal Nachschub der drei bekannten Colorways aufgetrieben, außerdem gesellt sich das klassische Schwarz dazu. Jetzt auf's Banner klicken und zugreifen, bevor's zu spät ist!

 

Julian's Favorite Tracks Of The Year (so far)
19 July 2010




(Guilty Simpson & Madlib – Coroner's Music) Ich habe es lange versucht, aber es will nicht klappen. OJ Simpson und ich haben nicht so richtig Bock aufeinander. Dabei hätte bei Madlib x Guilty eigentlich nichts daneben gehen können - außer man hat überhaupt kein wirkliches Album fertig, verwerkstückelt sämtliche gemeinsamen Songansätze mit der gleichen Anzahl an berühmten Beatskizzen und kaschiert das Ganze arroganterweise unter Madlib's genialischem Arbeitsethos. Coroner's Music war trotzdem übersuper, gerade weil hier aufgezeigt wurde, wie wenig der perfekte Guilty Song eigentlich braucht. Death to the fake is the only way to live. Meine Meinung. Buy





(M.I.A – Tell Me Why) Dave Chappelle und Ricky Gervais wissen bescheid. Wer zweimal über alle Maßen erfolgreich war, sollte überhaupt kein drittes Mal an den Start gehen, außer man hat etwas radikal Neues zu erzählen. Und im Gegensatz zu den meisten Kritiken, die man bisher zu Mathangis neuestem Streich lesen konnte, bekomme ich langsam das Gefühl, dass dieses Album absolut notwendig ist. Bestes Beispiel für einen möglichen Übergang in neue, selbsterdachte Sparten, ist "Tell Me Why" - Ein stoisch vor sich hin stampfendes Brett, irgendwie zu langsam, irgendwie zu viele Loops übereinander, irgendwie nicht mehr aus dem Kopf zu kriegen. Ansonsten halt ich es da mit Kollege Aigner, die Platte braucht noch was. Buy



(Best Coast – When I'm With You) Grenzwertig, den hier reinzupacken, geisterte er doch schon 09 durchs Netz. Wurde meines Wissens nach aber erst dieses Jahr wirklich veröffentlicht, mit richtigem Video und drum und dran. Ein zutiefst meschuggener Song, der wie die Breeders anfängt und aufhört wie die Beach, äh, Girls. "When I'm with you, i have fun" & "I hate sleeping alone"... erstaunlich worauf man als Musikfan so reinfällt.







(Rusko feat. Amber Coffman – Hold On) Ab einem bestimmten Missverhältnis von Blut zu Alkohol, bin ich bestimmt gewillt, dieses Stück zu verteidigen. Vorher lasse ich erst gar keine Diskussion zu. Die wunderbare Amber von den Dirty Projectors (die zugegebenermaßen auch die Nina Sky-Schwestern sein könnte...) klaut für den einzig wahren Großraumdissen-dubstepper die Gesangslinie von Rod Stewarts "Young Turks". Wer nicht glaubt, dass sowas geschieht, vergleicht den Titeltrack der neuen Roots LP mit Paul Youngs 80's Schmonz "Come back and stay for good". Buy





(The Roots – How I got Over) Erm, jaaa... 80's Schmonz-Melodie habe ich schon erwähnt? Black Thoughts reibeisiger Sing-A-Long und das ultralässige Gerüst sind der schieren Begeisterung ebenso zuträglich. Genau da bitte weitermachen und es wird auch weiterhin keinen Grund geben, sich die nächste Roots-Platte nicht zu holen. Buy





(Flying Lotus feat. Thom Yorke - ... and the world laughs with you) Kollege Paul, der in dieser Rubrik den furiosen kick-start hingelegt hat, hat sich hierzu viel besser geäußert, als ich es könnte: Thom Yorke scheint einen Manager zu haben, der sich tagelang durch Blogs wühlt und den Front-Radiohead mit den lässigsten Künstler zusammenbringt. Der Mann macht gute Arbeit. Also, der Manager... Flylo, Thom Yorke und Paul ja sowieso. Buy







(The National – Terrible Love) Langsam dämmert mir, dass ich hier fast ausnahmslos Vorab-Singles verbrate... Man möge es weniger als zielloses Blog-Browsing meinerseits, denn als Geschmackssicherheit seitens der Verantwortlichen auslegen, bitte. Für The National gilt exakt das Gleiche, wie für Gaslight Anthem – Von der Angst vor der Killersirierung wirklich guter Bands, lass es ich mir die pure Freude nicht vergrätzen. Wird die Party halt mit ein paar hässlichen Fakern und Spiegelredakteuren mehr gefeiert. Buy





(Gil Scott Heron – Me and The devil) Wie viele innere Organe in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn Gil Scott Heron sein überschlagendes "Early this morning" hervorpresst, will ich gar nicht wissen. "Me and the devil" ist seine Postkarte von den Grenzgebieten des Wahnsinns, die er in 61 Jahren tragischerweise immer wieder zu Gesicht bekam. Man kann Richard Russel nicht genug dafür danken, dass er sich der Sache angenommen. Urban decay klang lange nicht mehr so beängstigend gut. Buy





(The Gaslight Anthem – Orphans) Wieso sollte man das denn gut finden? Nostalgie-Patchwork aus Cadillacs, Full-Sleeve Tattos, E-Street- & Tom Petty-Referenzen und allem was man sonst noch unter Americaness nachschlagen kann... Kann mir den Hype mal bitte wer erklären? - Ja, können wir, haben wir aber keine Lust zu. Halt deine Fresse und mach die Musik wieder laut. Buy





Die Nummer 1 gibt es nach dem Sprung.
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Paul's Favorite Tracks Of The Year (so far)
15 July 2010

Das halbe Jahr ist um, Zeit also für eine Bestandsaufnahme. Was waren unsere Favorites, was hat überzeugt und was ist hängengeblieben? In den nächsten Tagen stellen euch die HHV.DE-Autoren/Blogger hier ihre bisherigen persönlichen Top Ten des Jahres vor. Wir erklären, erzählen oder lassen einfach mal den Track/Song für sich stehen. Paul macht den Anfang. Spontan aufgelistet, ohne Gewähr auf Vollständigkeit.





Anfangen möchte ich mit einem (kleinen) Bekenntnis zu Danilo Plessow, der ja bekanntlich auch hinter Motor City Drum Ensemble steckt. Seitdem er in den vergangenen Monaten diese gottverdammten Rhodes weglässt, wissen mich seine Tracks auch endlich zu überzeugen. Wenn er dann auch noch so analog-'oldschoolig' und in DJ-Sneak-Manier um ein kurzes Vocal-Sample herumjackt wie auf seinem Alias Jayson Brothers und dem verzückenden "The Game", verzeihe ich ihm später vielleicht doch noch die für mich unsägliche Raw Cuts-Serie. Buy





Nicht Omar-S, Moodymann, Theo Parrish, Andrès oder Kyle Hall. Zwar lieferte jeder der (vor-) genannten Protagonisten in diesem Jahr mindestens einen überragenden Beitrag ab, meine zwölf Punkte nach Detroit gehen trotzdem an Marcellus Pittman, der auf seiner Maxi "Erase The Pain" süffisant zwischen den Stilen wechselt und dem klaustrobphobischen Maschinenfunk "Sync" einen frechen R&B-Edit entegegensetzt. (Illa 5 Ela) Buy





Auf das Phänomen Drake habe ich bislang überhaupt keine Rücksicht genommen, bis mich die Kollegen von Weknowrap auf folgenden Freestyle aufmerksam gemacht haben, der mich gänzlich überzeugt hat. Kurz und schmerzlos: Irgendwie macht Drake heute die Musik, von der Kanye West nichts mehr wissen will. Nicht immer gut, aber immer ehrlich, jenseits von den üblichen Plattitüden, sowie amtlich produziert. Wer hält dagegen? Give it 2 Me! Buy







Wer derart gekonnt ein Boys-II-Men-Sample aus seinem Kontext destilliert und in einem typisch-englischen Stil-Hybrid in epische Sphären hievt, der hat den letz- und diesjährigen Hype um seine Person vollkommen verdient. Joy Orbison's EP "The Shrew Would Have Cushioned The Blow” kommt zudem mit amtlichen Actress-Remix, "So Derobe" bleibt für mich jedoch eindeutig das stärkere Stück. Buy





Meine Schwester mag es. Mein Bruder mag es. Meine Freundin sowieso. Meine Kumpels lieben es. Ihr auch, ich auch. Wenn sich in diesem Jahr alle auf einen Track einigen können, dann ist es Aloe Blacc's "I need a Dollar", das gleichzeitig den Titeltrack der fantastischen neuen Serie "How To Make It in America" markiert. No escapin' this. Buy





Sauce Money kannte ich bisher gar nicht, aber Sauce Money ist auf jeden Fall zurück. Und wie. Zur Single Snipershot bleibt nicht viel zu sagen. "Shit is crack" wie irgendjemand in den youtube-Kommentaren in Rapper-Manier trefflich zu resümieren versteht. Leider noch nicht auf Tonträger erhältlich.







Der nächste vollkommen legitime Hype dreht sich natürlich um Floating Points, der auf Shark Chase zu einer der größten Basskeulen der House-Geschichte ausholt. Try this at home, im Klub könnte das Folgeschäden hinterlassen. Buy





Ähnlich verhält es sich mit Trickski's "The Warm Up", das im großartigen CB Funk-Remix dem Sounddesign eines Floating Points gar nicht so unähnlich ist. Etwas langsamer und eleganter, aber ähnlich effektiv. Buy





Der obligatorische Madlib-Beat zum Schluss. Auch wenn mich seine unzähligen Alben, Mixtapes und Kollabo-Alben in diesem Jahr bislang nicht überzeugt haben, bleibt auf den Mann aus Oxnard stets Verlass. Zwischen Papermill und Badu entscheide ich mich für Erykah, der Madlib hier mit "Umm Hmm" einen formidablen R&B-Groove auf den Leib schneidert, der auch TLC gut zu Gesicht gestanden hätte. Buy





Das Beste zum Schluss? Weiter nach dem Sprung! Weiterlesen »

 

Random Track Of The Day #272
21 April 2010