Brachial gesamplete Boogie-Tunes, rohe Bassmonster, wüste Percussion, you name it. Nach dem grandiosen Mixtape im vergangenen Jahr präsentieren R/O/C/K/A/F/E/L/L/A (aka Tobrock & Fella Vaugn) endlich neue Tracks und stellen sie in den kommenden neun Wochen peu a peu bei Bandcamp zur Verfügung - for free. Turn the volume up!
Bislang blieb noch keine Zeit, in Sam Shepherd's neuen Podcast reinzuhören, doch dem Mann, der den meisten eher noch unter seinem Pseudonym Floating Points bekannt sein dürfte, vertrauen wir hier im Hause doch ohnehin blind. via. Paris DJs.
Elegisch, exzentrisch, eklektisch, auch elektronisch. Auch egal! Bei Daedelus weiß man nie genau was man bekommt, verzückend ist es aber alle mal. So auch auf seinem neuen Mixtape "We All Have Magical Properties", mit dem er sein neu gegründetes Label "Magical Properties" aus der Taufe hebt. Expect the unexpected: James Pants, Tory Y Moi, Robot Koch, Drake, Animal Collective, Björk, DJ Rashad, Teebs, Beatles, Untold, Siouxsie & the Banshees, Lorn und und und.
Manche von uns dürfen sich ja noch am Feiertag erfreuen, für alle anderen versuchen wir, den Wochenstart mit drei frischen Mixen aus Detroit ein wenig erträglicher zu gestalten.
Den Anfang macht Rick Wilhite, den das Fact Mag für ihren aktuellen Podcast mal wieder an die Regler bat:
Als dritten im Bunde wollte ich noch den fünfstündigen Moodymann anbieten, der allerdings, so wie es scheint, ganz plötzlich abgetaucht ist. So bald er wieder eintrifft, wird es nachgeholt.
Als Teaser für das Anfang 2011 erscheinende neue Album MED's (voraussichtich Februar) präsentiert der symapthische Oxnarder just sein neues Mixtape. Quality Material, so scheint es auf den ersten Blick, auch der Blick auf die Tracklist (nach dem Sprung) verspricht Einiges!
Wir sind wahrscheinlich die letzten, die euch die Jubiläumsausgabe der legendären Stretch & Bobbito-Radiosendung zum 20. Jahrestag ihrer Entstehung anpreisen möchten, aber hey: Die 5! Stunden spannender und amüsanter Anekdötchen, legendärer Freestyles und Beatboombasmen der Golden Era müssen erst einmal mehrmals durchgehört werden!
"DJ Kicks" und kein Ende in Sicht. Die großartige K7-Serie ist längst ein wichtiger Bestandteil der jüngeren Musikkultur und schafft es immer wieder, innovativen Künstlern ein Forum zu bieten, wo sie ihre Persönlichkeit frei entfalten können. Beim aktuellen Teil gibt sich Sascha Ring, besser bekannt als Apparat, die Ehre und demonstriert, wie man 2010 Tempi und Melodien zu manipulieren hat. Auf diesem Album hat der Artist weniger den Dancefloor im Sinn als die modernsten Spielarten des Dubstep und damit verknüpfter Stile. Das Motto: Hauptsache elektronisch, mit einer eigenen Note sowie nicht zu überfrachtet und glatt, dann besteht eine gute Chance, dass es auf dem Album der einen Moderat-Hälfte gelandet ist.
Stacy Epps' neuestes medidatives Werk klingt (natürlich!) großartig, klingt vom Sound auch ein wenig überraschend und klingt vor allem irgendwie wie Sade auf einem Photek-Beat. Klingt doch vielversprechend, oder? Gegen die Abgabe der eigenen Mailadresse gibt es ":Praise Meditation:" hier zum Download.
Neben den kommerziellen Veröffentlichungen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, vergangenene polnische Funk-, Disco- und Bluesperlen national wie auch international wieder ins Gedächtnis zurückzurufen bzw. einer breiteren Hörerschaft näherzubringen (zu denken gilt es hier vor allem an die Polish-Funk-Serie), tummeln sich in den unendlichen Weiten des World Wide Webs natürlich etliche weitere Enthusiasten, die ihre Mixe, Compilations oder Edits an den Mann (/Frau) bringen möchten. Gerade in der jüngeren Zeit ist zu beobachten, dass sich hier eine kleine Szene hearausgebildet hat, die im Eiltempo eine Veröffentlichung nach der anderen vorantreibt. Wie das so ist, sind nicht alle unbedingt erwähnenswert, bei vielen wiederum gilt es genauer hinzusehen:
Zu empfehlen wären hier zum Beispiel die "Polish Disco Vol. 1"-Compilation, die die beiden Discobrüder Osses und Funkoff zusammengestellt haben und die einige bekannte Künstler, Coverversionen und Instrumentalcuts polnischer Disco-Schule zwischen 1970 und 1980 zusammenbringt. Einen anderen Ansatz verfolgt der Warschauer DJ Pan Barto. Seine Mixe (zu beziehen bei Soundcloud) sind wunderbare Qeurschnitte polnischer Rock-, Pop-, Blues-, Soul- & Disco-Musik (& Breaks), dramaturgisch künstlerisch wertvoll arrangiert, angereichert mit Skits aus der polnischen Filmwelt der selbigen Zeit und sekündlich mit einer breiten Tracklist dokumentiert.
Ganz frisch scheint sich auch eine hiesige Edit-Szene herausgebildet zu haben, die ihre Tracks via. Soundcloud vertreibt und zunehmend sogar auf Vinyl unters Volk bringt. Viele dieser Edits haben jetzt die Protagonisten Zambon & Pnk.Discorp in einem gelungen-funky Mix namens The Very Polish Cut Outs zusammengestellt und bieten diesen bei Soundcloud zum Download an. Weitere Mixe und Neuigkeiten können darüber hinaus in Zukunft über ihren Blog sowie Facebook-Page verfolgt werden. Lange Rede, kurzer Sinn, highly recommended!
Juke oder Footwork? In der Beschreibung zum aktuellen XLR8R-Podcast lese ich diese Begriffe zum ersten Mal und bin sofort angetan von diesem radikal nach vorne-jackenden Sound, den wildgechoppten Samples und sonstigen MPC-Gestotter. Mögen sich die Hater in den Kommentaren wild streiten, einer der letzten bringt es meiner Meinung äußerst passend auf den Punkt:
Thanks Rashad and Dj Spinn for the mix and everybody that "fuck around stoned with an MPC, and crank out a track every 5 min" ... gotta thank them for Hip Hop, House Music, Garage, electrónica or whatever new stuff since Barry Manilow. Each of those are little steps in making music go FORWARD.
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