17.10.08 Mr. Scruff & Jazzanova live im Icon Club
16 October 2008

Can I get a little soul clap... come on !!!!
Mr. Scruff
alias Andrew Carthy hat seit seiner ersten
Plattenveröffentlichung auf über 25 Labeln Tracks herausgebracht, aber seine
Homebase ist und bleibt Ninja Tune. Mit „Sea Mammal“ sorgte er bereits 1995
sowohl bei DJs als auch bei Kritikern für Aufregung, und der Erfolg führte
zu weiteren Remix-Angeboten von DJ Food und Lamb. Die Liste bis heute würde
den Rahmen sprengen. 1997 veröffentlichte er die EP „Large Pies“ auf dem Cup
of Tea Label in Bristol. Sein größter Coup gelang Mr. Scruff im Frühsommer
1999, als er die Single „Get A Move On“ veröffentlichte, die auf einem
Moondog-Sample („Bird’s Lament“) basierte und in zahlreiche Werbespots
Eingang fand. Mit seinem Debüt-Longplayer „Keep It Unreal“ schuf er ein
Album, das facettenreich mit zwingenden Melodien die Herzen der Downbeatler
erstürmte, ohne in belanglose Gewässer abzutauchen – die rasanten
Stolperbeats hatten ordentlich Schub unter der Haube und begingen mit jedem
Sample einen liebevollen Verrat am Jazz. Mit seinem zweiten Album auf Ninja
Tune stürzte sich Mr. Scruff in ein eigentümliches Abenteuer zwischen Disco,
Funk, Jazz-Signalen und 70er-Jahre-Geschmeidigkeit. „Trouser Jazz ist
vielleicht die beste Art, meine Musik zu beschreiben“, sagt Scruff. „Sie ist
nicht immer albern, aber es gibt immer dieses Lächeln.“ Mit Amüsement und
einem cleveren Augenmerk für menschliche Beats und Arrangements, die nicht
zu poliert glänzen, schielt der Scruff’sche Humor wieder aus jedem Track.
Lustigerweise hat er sich auch dazu verpflichtet, auf jedem Album ein
gesprochenes Seemannslied zu veröffentlichen. Und deshalb schnipselt er sich
einmal quer durch Kinderkassetten und Fernsehfilme, in denen es um Abenteuer
auf See geht. Ende der 90er entstand Mr. Scruffs eigene Veranstaltungsreihe
„Keep it unreal“, bei der er dazu überging, nicht bloß ein 2-Stunden-Set
abzuliefern, sondern die ganze Nacht musikalisch zu gestalten. Bei uns kann
er seine alte Liebe zu obskuren Platten in aller Dancefloor-Öffentlichkeit
ausleben – ganz egal ob Blues, Jazz, Soul, Funk, Disco, Boogie, Deep House,
Reggae, Ska, Rocksteady, Dancehall, Afro, Latin, HipHop, Breakbeats,
Drum&Bass, Electro und jede Kombination dieser Stile. Des Berliner
Partyvolkes Lieblingskind Jazzanova bietet dabei den perfekten Rahmen.
ICON CLUB
Cantianstr. 15 / Milastr. 4
D - 10437 Berlin
Posted by: Alex | Tags: icon club, jazzanova, mr. scruff, Music











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